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15.03.2018: Black & White mit Deborah Woodson & den Gospelmates und dem Gospelchor Arenshorst

Veröffentlicht von G�nni (Gnter) am Mar 18 2018
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Venne. Da staunte Pastor Bodo Boehnke: „Ist denn schon wieder Weihnachten? Die Kirche ist so voll!“ begrüßte er lachend die Zuhörer in der Walburgis-Kirche zum „Black & White Gospel“-Konzert von Deborah Woodson und dem Gospelchor Arenshorst. Tatsächlich waren im Venner Gotteshaus an diesem Abend nur wenige Plätze unbesetzt und die Vorfreude auf ein ungewöhnliches Konzert war groß.

Schwarze und Weiße, die zusammen Lieder singen, die ihre Wurzeln in der Musik schwarzer Sklaven haben: Selbstverständlich sei das immer noch nicht, sagte Deborah Woodson, aber „das war immer mein Traum“. So sei auch die Tournee entstanden, die die erfolgreiche Sängerin jetzt zusammen mit ihren „Gospelmates“ nach Venne führte. „Ich bin in Georgia geboren. Wenn man mich fragt, ob es dort noch Rassentrennung gibt, sage ich immer: Jein. Denn ausgerechnet in den Kirchen gibt es diese Trennung immer noch – es gibt ausschließlich weiße und ausschließlich schwarze Gemeinden, obwohl wir doch in Gottes Augen alle gleich sind.“

Kräftige Untertreibung

Der Gospelchor Arenshorst eröffnete das Konzert. „Wir sind das Vorprogramm „,merkte Chorleiterin Zilli Hünniger an, was sich aber als kräftige Untertreibung herausstellen sollte. Immer in Bewegung, sang der Chor, der von Frank Hünniger, Stefan Niedenführ und Rainer Barth begleitet wurde, moderne geistliche Musik mit viel Rhythmus („Come into his presence“) und viel Gefühl („Peace like a river flows“). An letzterem Lied sei den Sängerinnen und Sängern besonders gelegen gewesen, sagte Zilli Hünniger: „Frieden ist das Wichtigste.“

Kraftvoll und warm

Hatte das Publikum schon beim Auftritt der Arenshorster kräfig applaudiert, legte es bei Deborah Woodson noch eine Schippe drauf. Denn die Stimme der begnadeten Gospel- und Soul-Sängerin schien von ganz tief innen zu kommen und füllte kraftvoll und warm die ganze Kirche. Von „His eye is on the sparrow“ bis „Amen“ – Deborah Woodsons Stimme war einfach ein Ereignis.

Unbestrittener Höhepunkt des Konzertes aber war die „Jam Session“, der gemeinsame Auftritt von Deborah Woodson und ihren Gospelmates und dem Gospelchor Arenshorst, nicht nur von den Zuhörern, sondern auch von den Sängern selbst mit Spannung erwartet: „Wir hatten nur eine kurze Probe zusammen, wo wir die Lieder bloß angesungen haben, das war’s. Ich bin selbst ganz neugierig, wie das wird“, hatte Chormitglied Frank Erdmann vorher noch zugegeben.

Grandioses Finale

Es wurde grandios: Die Freude, von der die Lieder handelten, wurde tatsächlich noch deutlicher hör- und spürbar als zuvor. Und bei der Zugabe „Ain’t no mountain high enough“ fühlte man sich bestimmt nicht zufällig an „Sister Act“ und Whoopi Goldberg erinnert, die ihren Chor zu einem selbstbewussten und mitreißenden Auftritt anspornt, der die Zuhörer regelrecht umhaut. So feierte auch das Publikum in der Venner Kirche diesen großen schwarz-weiß-bunten Chor und war begeistert. „Super. So gut habe ich mir das gar nicht vorgestellt“, sagte Inga Weber, die sich ganz spontan zum Konzertbesuch entschlossen hatte. „Ich kannte vorher weder den Gospelchor noch die Solistin, aber die Lieder haben mich sehr bewegt. Und Deborah Woodson ist wirklich sehr authentisch, sehr ehrlich. Sie nimmt uns alle hier mit.“

Zuletzt geändert am: Mar 21 2018 um 14:24

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